„„Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.““
Der kleine Prinz und der Fuchs stehen sinnbildlich für das, was mir in der therapeutischen Arbeit besonders wichtig ist: Beziehung, Vertrauen und Geduld. Echte Nähe zwischen zwei Individuen entsteht nicht sofort, sondern sie muss durch achtsames Miteinander und gemeinsames Verstehen wachsen. Diese Haltung prägt auch mein therapeutisches Selbstverständnis: Ich möchte einen sicheren Raum schaffen, in dem Vertrauen wachsen und Veränderung möglich werden kann.
Nach meinem Psychologiestudium an der Univeristät Würzburg, das ich 2003 mit dem Diplom abschloss, promovierte ich zum Thema Emotionen und Schmerzwahrnehmung. Schon damals war mir die Verbindung zwischen wissenschaftlich fundierter Forschung und praxisnaher Anwendung ein großes Anliegen. In den folgenden Jahren entwickelte und evaluierte ich Trainings- und Fahrkonzepte für ältere sowie chronisch kranke Menschen mit dem Ziel, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erhalten.
Parallel engagierte ich mich im Bereich der Krisenintervention: zunächst ehrenamtlich für den Krisendienst Würzburg (2014), später auch beruflich im Krisennetzwerk Unterfranken (2021). Diese Arbeit hat meine therapeutische Haltung insbesondere im Umgang mit existenziellen Herausforderungen nachhaltig geprägt.
2020 begann ich meine Approbationsweiterbildung am Würzburger Institut für Systemische Psychotherapie. Seither arbeite ich mit Menschen in verschiedenen Lebenssituationen unter anderem in psychosomatischen Kliniken sowie in der Institutsambulanz. Aktuell begleite ich Patient*innen sowohl in meiner Privatpraxis als auch an einer psychosomatischen Klinik mit Traumaschwerpunkt.
In meiner Arbeit verbinde ich wissenschaftliche Fundierung mit einer systemischen, wertschätzenden Haltung. Ich glaube an die Kraft von Beziehungen, an innere Ressourcen – und daran, dass Veränderung immer möglich ist, wenn wir ihr den nötigen Raum geben.